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Gesprächstherapie
Der
amerikanische Psychotherapeut Carl Rogers gilt als Begründer der
Gesprächstherapie. Gemeint ist hiermit die Patienten oder
Kliententenzentrierte Psychotherapie, auch Gesprächspsychotherapie
genannt.
Neben
der Psychoanalyse nach Freud und der behavioristischen
Verhaltenstherapie bildet die Gesprächstherapie die dritte,
anerkannte Therapieform zur Behandlung psychischer Störungen.
Der
Gesprächspsychotherapie liegt ein humanistischen Welt und
Menschenbild zugrunde, das davon ausgeht, das die Lösung der
Probleme im Klienten selbst verborgen ist.
Der
Therapeut nimmt eine bedingungslos positive, annehmende und
wertschätzende Haltung ein, gepaart mit Kongruenz und Empathie.
Begünstigt
durch diese Ausgangssituation wird dem Klienten ein Raum zum freien
Assoziieren gegeben, der Therapeut begleitet den Klienten non
direktriv und frei von jeder Bewertung. Er erteilt auch keine
Ratschläge, sondern spiegelt den Klienten durch Mimik und
Gestik, damit dieser lernt, seine Gefühle in bestimmten
Situationen besser wahrzunehmen und schließlich auch zu deuten,
und so letztendlich in der Lage ist, eigene Lösungsansätze
zu entwickeln.
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